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Fahnen Geschichte

Die Anfänge der Flagge als Symbol liegen jedoch weit zurück.

Seit dem Beginn organisierten Lebens und der ersten Gesellschaftsordnungen gibt es Flaggen. Flaggen und Wappen sind in allen politischen Systemen wichtige Symbole staatlicher Souveränität. Sie dienen als Erkennungszeichen.

Zwar ist nicht bekannt, ob die ersten Flaggen und Standarten in Ägypten, China oder im mesopotamischen Raum gezeigt wurden, doch im heutigen Irak belegen Funde aus der Hethiterzeit, dass zur Verehrung der Götter die Tempelanlagen mit Standarten geschmückt wurden. Standarten wurden auch in Nomadengräbern gefunden, vom Schwarzen Meer bis hin nach China.

Als Feldzeichen einzelner militärischer Abteilungen nutzten die Griechen und Römer Flaggen. Das lateinische Wort vexillum, das für Fahne steht und als Standarte für die Reiterei benutzt wurde, gab der sich mit Fahnen befassenden Wissenschaft später den Namen Vexillologie.

Anfänglich waren Fahnen ein Persönlichkeitsattribut, also Zeichen des Trägers. Dieses Zeichen wurde allmählich auf den Herrschaftsbereich des Trägers übertragen. Kriege und die Kreuzzüge entwickelten die Fahnen zur gemeinsamen Heereskennzeichnung.

In den Ländern des Mittelmeerraumes kennzeichneten die Seefahrer ihre Schiffe mit Flaggen, und gegen Ende des 13. Jahrhunderts gab es feste Regeln zur Flaggenführung auf Schiffen der Hanse.

Erst mit der Französischen Revolution, während der sich ein Volk unter einer blau-weiss-roten Fahne gegen den König erhob, erfuhr die Fahne als Nationalfahne allgemeine Bedeutung. Auch andere Völker sammelten sich unter ihrer Fahne, um Gemeinsamkeit und nationales Bewusstsein zu zeigen.

Die Fahne wird zum Symbol von Einheit, Freiheit, Unabhängigkeit der Völker, der Nationen.