Am 1. Mai 2020 hat mich der Blick Reporter Marco Latzer aufgrund einer Empfehlung eines Bekannten, in Staad bei Fahnen24 AG besucht. Leider ahnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht, dass die einzige Absicht des Reporters darin bestand, einen reisserischen Sensationsartikel zu publizieren, welcher die Leser mit falschen und verzerrten Informationen gegen mich aufhetzen sollte. Der Reporter hat den Bericht in seinen Worten verfasst und auf blick.ch veröffentlicht, ohne mir vorher den Text vorzulegen.

Seine verfassten Texte - und meine persönlichen Aussagen im Blick-TV Film zeigen gravierende Widersprüche. Seine eigenhändig geschriebene Texte gewichten meine Aussagen völlig verdreht. So ist es zum Beispiel nicht richtig, dass der Bund nicht mit uns zusammenarbeiten wollte, wir arbeiten seit Jahren mit verschiedenen Behörden in Bern und den Kantonen sehr eng zusammen. Ich habe dem Reporter lediglich erwähnt, dass wir von den Bundesstellen noch keine Antwort auf unsere Angebote erhalten haben. Der Titel des Artikels «Ich hätte besser die Finger davon gelassen!» trifft überhaupt nicht zu. So eine Aussage habe ich nie gemacht, genau das Gegenteil ist der Fall. Wir sind sehr froh, dass wir den Corona  Lockdown mit «Point-of-Care» Produkten kompensieren konnten und nicht nach Staatshilfe rufen mussten. Leider konnte ich den Blick Artikel nicht gegenlesen, der Bericht ist mit willkürlich formulierten Akzenten des Reportes erschienen. Ich kann ja  verstehen, dass diese Journalisten unter einem enormen Druck stehen und eine hohe Quote an Kommentaren erreichen müssen, dies sollte aber nicht durch Verdrehen der Fakten geschehen dürfen.

Durch seine reisserische Wortwahl und einer komplett verdrehten Darstellung, wird den Lesern ein völlig falsches Bild vermittelt, sodass einige Leser sich zu emotionalen Kommentaren, weit unter der Gürtelline, hinreissen lassen. Die Onlinekommentare der Leser auf den Artikel hin, reichten von mehreren positiven Kommentaren, bis hin zu absolut schadenfreudigen und ehrverletzenden Aussagen. Ich bin betroffen über die despektierlichen und verletzenden Kommentare von Leuten, die aufgrund eines total negativen, reisserischen und verzerrten Blickartikels Spekulationen über einen Menschen anzustellen, den sie gar nicht einmal kennen.

Die vom Blick Reporter mir gegenüber kommunizierte Absicht für einen Artikel war eine ganz andere: Fahnen24 sollte aufzeigen, wie man in der Zeit dieser Krise, das eingebrochene Stammgeschäft mit Fahnen, Beflaggungen und Displays, vor allem für den im Moment total eingebrochenen Sport- und Messe- und Eventbereich kompensieren kann. Es wäre für uns ein Leichtes gewesen, einfach nichts zu tun, Kurzarbeit zu machen und zu warten, bis von selbst alles besser wird. Fahnen24, unser Team und ich haben einen anderen Weg gewählt. Dank exzellentem, langjährigen Beziehungen zu China ist mit dem aufwendigen Import von Hygieneartikel und Schutzprodukten begonnen worden. Hygienemasken nota bene, die nicht aus einer Hinterhof-Produktion aus China stammen, sondern von einem der wenigen renommierten und vom chinesischen Staat zertifizierten Hersteller für medizinische Produkte stammt. Auch wenn die Transportsituation schwierig war, gelang es Fahnen24, qualitativ hochstehende Hygienemasken in die Schweiz einzuführen und diese hier zu sehr günstigen Preisen anzubieten. Des Weiteren hat Fahnen24 in der Zwischenzeit viele Detailgeschäfte und Dienstleistungsanbieter mit Plexiglas-Schutzschildern und Hygieneständer versorgt.

Dazu gehören komplette Hygieneprodukte mit Schutzhinweisen, Desinfektionsmittel-Displays, Point of Care,  und den notwendigen Desinfektionsmitteln, «Made in Switzerland».

Ein solch irreführender Medienbericht kann alle Bemühungen der letzten Monate, verbunden mit vielen 14 Stunden-Arbeitstagen, leichtfertig in Frage stellen. Die starke Nachfrage nach «einzeln eingeschweisst» verpackte Schutzmasken, Masken- und Handschuhe-Sets in wiederverschliessbaren Beuteln, Sicherheitstrennwände aus Plexiglas, sowie kompletten Sets mit Ständer für Informationen und Desinfektionsmittel-Dispensern zeigen die Bedürfnisse nach Schutz im Alltag. Wir haben uns während des Lockdowns diese Wünsche mit hoher Qualität auf die Fahnen geschrieben.

Aus diesen Bemühungen ist mittlerweile eine neue Firma entstanden, mit Hygiene- Informations- und Pflegeprodukten, welche weit über die Corona Krise hinaus benötigt werden.